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Josef Fischer
Informationen zu Geburt
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Geburtsdatum: 14/01/1878 |
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Geburtsort: Schwäbisch Gmünd, Königreich Württemberg, Deutsches Kaiserreich |
Allgemeine Informationen
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Letzter bekannter Wohnsitz: Schwäbisch Gmünd, Königreich Württemberg, Deutsches Kaiserreich |
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Beruf: Landwirt / Bauman / Ökonom |
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Religion: römisch-katholisch |
Informationen zum Armeedienst
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Land: Königreich Württemberg, Deutsches Kaiserreich |
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Truppe: Deutsches Heer |
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Rang: Gefreiter |
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Einberufung datum: 22/08/1914 |
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Einberufung ort: Schwäbisch Gmünd, Königreich Württemberg, Deutsches Kaiserreich |
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Einheiten: — 4. Kompagnie, I. Bataillon, Landsturm-Infanterie-Regiment Nr. 39 (Letzte bekannte Einheit) — 4. Kompagnie, Landsturm-Infanterie-Bataillon XIII/11 Hall (Letzte bekannte Einheit) |
Informationen zu Tod
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Sterbedatum: 28/07/1917 |
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Sterbeort: Geluveld, Belgien |
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Todesursache: Im Kampf gefallen |
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Alter: 39 |
Begräbnisplatz
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Deutscher Soldatenfriedhof Menen Grabstelle: A Reihe: Unbekannt Grab: 883 |
Punkte von Interesse 4
| #1 | Geburtsort | ||
| #2 | Letzter bekannter Wohnort | ||
| #3 | Einberufung ort | ||
| #4 | Ort des Todes (ungefähr) |
Meine Geschichte
Josef Fischer wurde am 14. Januar 1878 in Schwäbisch Gmünd geboren. Er war Landwirt und unverheiratet. Seinen Militärdienst leistete er vom 14. Oktober 1898 bis zum 24. September 1900 beim Grenadier-Regiment 123. In den Jahren 1902, 1905 und 1907 nahm er an militärischen Übungen teil. Vom 22. August bis zum 19. September 1914 bewachte Josef die Eisenbahnlinien in der Umgebung von Urbach. Ab dem 26. August 1914 gehörte er dem Landsturm-Bataillon Gmünd an. Am 4. Oktober 1914 wurde er zur 4. Kompanie des Landsturm-Infanterie-Bataillons XIII/11 Hall versetzt. Am 25. Februar 1917 wurde er zum Gefreiten befördert.
Ende Juni 1917 war das Landsturm-Infanterie-Bataillon XIII/11 Hall beim Bau der Gheluvelt-Riegel eingesetzt, einer Verteidigungslinie zwischen Geluveld und Kruiseke. Ab Mitte Juli wurde das Bataillon gemeinsam mit zwei weiteren Landsturm-Infanterie-Bataillonen zum Landsturm-Infanterie-Regiment 39 zusammengefasst. Die Soldaten waren in der Umgebung von Terhand, Geluwe und Deimlingseck untergebracht und marschierten täglich zu Fuß zu ihren Arbeitseinsätzen an der Gheluvelt-Riegel. Die Arbeiten wurden hauptsächlich nachts durchgeführt, um den allsehenden Augen der alliierten Flugzeuge zu entgehen, die tagsüber den Luftraum beherrschten.
Am Samstag, dem 28. Juli 1917, gegen 6.45 Uhr, wurde die 4. Kompanie des Landsturm-Infanterie-Regiments 39 auf der Straße Deimlingseck-Geluwe von einem plötzlichen Artilleriebeschuss überrascht. Dabei wurden drei Soldaten getötet und zwei verwundet. Das britische Artilleriefeuer wurde von mehreren Flugzeugen gelenkt, die hoch über der Landschaft kreisten.
Die Gefallenen wurden am Sonntag, dem 29. Juli 1917, um 10 Uhr auf dem deutschen Soldatenfriedhof in Geluwe beigesetzt.
Josef Fischer gehörte zu den drei gefallenen Soldaten. Er wurde zunächst in Geluwe bestattet. Mitte der 1950er Jahre wurde sein Grab auf den deutschen Soldatenfriedhof Menen umgebettet, wo er heute in Grab A/881 ruht.
Ende Juni 1917 war das Landsturm-Infanterie-Bataillon XIII/11 Hall beim Bau der Gheluvelt-Riegel eingesetzt, einer Verteidigungslinie zwischen Geluveld und Kruiseke. Ab Mitte Juli wurde das Bataillon gemeinsam mit zwei weiteren Landsturm-Infanterie-Bataillonen zum Landsturm-Infanterie-Regiment 39 zusammengefasst. Die Soldaten waren in der Umgebung von Terhand, Geluwe und Deimlingseck untergebracht und marschierten täglich zu Fuß zu ihren Arbeitseinsätzen an der Gheluvelt-Riegel. Die Arbeiten wurden hauptsächlich nachts durchgeführt, um den allsehenden Augen der alliierten Flugzeuge zu entgehen, die tagsüber den Luftraum beherrschten.
Am Samstag, dem 28. Juli 1917, gegen 6.45 Uhr, wurde die 4. Kompanie des Landsturm-Infanterie-Regiments 39 auf der Straße Deimlingseck-Geluwe von einem plötzlichen Artilleriebeschuss überrascht. Dabei wurden drei Soldaten getötet und zwei verwundet. Das britische Artilleriefeuer wurde von mehreren Flugzeugen gelenkt, die hoch über der Landschaft kreisten.
Die Gefallenen wurden am Sonntag, dem 29. Juli 1917, um 10 Uhr auf dem deutschen Soldatenfriedhof in Geluwe beigesetzt.
Josef Fischer gehörte zu den drei gefallenen Soldaten. Er wurde zunächst in Geluwe bestattet. Mitte der 1950er Jahre wurde sein Grab auf den deutschen Soldatenfriedhof Menen umgebettet, wo er heute in Grab A/881 ruht.
Quellen 4
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"Verlustlisten Erster Weltkrieg", Verein für Computergenealogie (DES) https://des.genealogy.net/search/show/5867382 Verwendete Quellen |
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E. Deiß. Kriegsgeschichte des Landsturm-Bataillons Hall 1914/1918. Hall (E. Schwendische Buchdruckerei), 1927. Verwendete Quellen |
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Heinrich Ziegler und Adolf Schaal. Landsturm vor! Der mobile württembergische Landsturm im Weltkrieg 1914-1918. Stuttgart (Chr. Belser A.G. Verlagsbuchhandlung), 1929. http://digital.wlb-stuttgart.de/purl/kxp1899136452 Verwendete Quellen |
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Landesarchiv Baden-Würrtemberg. Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart M 493 Bd. 155 Bild 15. http://www.landesarchiv-bw.de/plink/?f=1-1089429-15 Verwendete Quellen |
Weitere Informationen 2
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Namenlijst (In Flanders Fields Museum) https://namenlijst.org/publicsearch/#/person/_id=4f01626f-3d5b-4778-8549-aa2ab3bbeef5 |
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Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge https://www.volksbund.de/erinnern-gedenken/graebersuche-online/detail/a3TJy0000004VBsMAM |