CNE
Georges Marie Ludovic Jules Guynemer
Informationen zu Geburt
|
Geburtsdatum: 24/12/1894 |
|
Geburtsort: 16. Arrondissement von Paris, Seine, France |
Allgemeine Informationen
|
Letzter bekannter Wohnsitz: 112 Rue Saint-Lazare, Compiègne, Oise, France |
|
Beruf: Schüler |
|
Religion: römisch-katholisch |
Informationen zum Armeedienst
|
Land: France |
|
Truppe: Französische Luftwaffe |
|
Rang: Capitaine |
|
Dienstnummer: 2216 |
|
Einberufung datum: 21/11/1914 |
|
Einberufung ort: Compiègne, Oise, Frankrijk, France |
|
Einheiten: — Escadrille SPA.3 (Letzte bekannte Einheit) |
Informationen zu Tod
|
Sterbedatum: 11/09/1917 |
|
Sterbeort: Poelcapelle, Belgien |
|
Todesursache: Im Kampf gefallen |
|
Alter: 22 |
Auszeichnungen und Orden 6
|
Croix de guerre (FR) Medaille |
|
Cross of St. George (RU) Medaille |
|
Médaille militaire (FR) Medaille |
|
Order of Karađorđe Star (YU) Medaille |
|
Order of Prince Danilo I (ME) Medaille |
|
Ordre national de la Légion d'honneur (FR) Medaille |
Punkte von Interesse 6
| #1 | Geburtsort | ||
| #2 | Letzter bekannter Wohnort | ||
| #3 | Einberufung ort | ||
| #4 | Flugplatz | ||
| #5 | Ort des Todes (ungefähr) | ||
| #6 | Memorial |
Meine Geschichte
Georges Guynemer träumte schon als Junge vom Fliegen, aber seine schlechte Gesundheit und schwache Statur spielten ihm einen Streich. Dennoch gab er nicht auf. Bei seinem vierten Versuch wurde er Ende 1914 in die Luftwaffe aufgenommen.
Im Jahr 1915 erhielt er seine Lizenz und wurde ‚Les Cigognes‘ zugeteilt, Frankreichs berüchtigtster Jagdstaffel. Guynemers Stern stieg schnell und er wurde ein Held der Luftfahrt und ein Ass, das Dutzende von Siegen errang. Über seine Erlebnisse wurde in der Presse ausführlich berichtet. Der schüchterne junge Mann hatte mit dieser Berühmtheit zu kämpfen, wurde aber dennoch als Ausbund an französischer Tapferkeit gepriesen.
Mitte Juli 1917 wurden die ‚Cigognes‘ nach Bergues geschickt, um die französischen Bemühungen in Flandern zu unterstützen. Einige Tage zuvor war der überforderte Guynemer zusammengebrochen. Die hohen Verluste und die nervenaufreibenden Luftkämpfe hatten ihren Tribut gefordert. Seine fiebrigen Augen waren tief, seine Kiefer eingefallen und seine Haut blass. Er war hauchdünn und auf rätselhafte Weise geschrumpft.
Inzwischen hatte Guynemers Ruhm ungeahnte Höhen erreicht. Aus Angst, ihren Goldjungen zu verlieren, beförderten ihn seine Vorgesetzten zum Kommandanten, in der Hoffnung, ihn auf dem Boden der Tatsachen zu halten.
Am 11. September 1917 machte sich Guynemer, der viel Papierkram scheute, erneut auf den Weg zur flämischen Front. Über Poelkapelle verschwand er in den Wolken und wurde nie wieder gesehen. Sein Tod blieb, wie sein Leben, von Legenden umwoben. Nach dem Krieg wurde ihm zu Ehren in Poelkapelle ein Denkmal errichtet, auf dem der Storch, das Emblem seines Geschwaders, abgebildet ist.
Im Jahr 1915 erhielt er seine Lizenz und wurde ‚Les Cigognes‘ zugeteilt, Frankreichs berüchtigtster Jagdstaffel. Guynemers Stern stieg schnell und er wurde ein Held der Luftfahrt und ein Ass, das Dutzende von Siegen errang. Über seine Erlebnisse wurde in der Presse ausführlich berichtet. Der schüchterne junge Mann hatte mit dieser Berühmtheit zu kämpfen, wurde aber dennoch als Ausbund an französischer Tapferkeit gepriesen.
Mitte Juli 1917 wurden die ‚Cigognes‘ nach Bergues geschickt, um die französischen Bemühungen in Flandern zu unterstützen. Einige Tage zuvor war der überforderte Guynemer zusammengebrochen. Die hohen Verluste und die nervenaufreibenden Luftkämpfe hatten ihren Tribut gefordert. Seine fiebrigen Augen waren tief, seine Kiefer eingefallen und seine Haut blass. Er war hauchdünn und auf rätselhafte Weise geschrumpft.
Inzwischen hatte Guynemers Ruhm ungeahnte Höhen erreicht. Aus Angst, ihren Goldjungen zu verlieren, beförderten ihn seine Vorgesetzten zum Kommandanten, in der Hoffnung, ihn auf dem Boden der Tatsachen zu halten.
Am 11. September 1917 machte sich Guynemer, der viel Papierkram scheute, erneut auf den Weg zur flämischen Front. Über Poelkapelle verschwand er in den Wolken und wurde nie wieder gesehen. Sein Tod blieb, wie sein Leben, von Legenden umwoben. Nach dem Krieg wurde ihm zu Ehren in Poelkapelle ein Denkmal errichtet, auf dem der Storch, das Emblem seines Geschwaders, abgebildet ist.
Quellen 4
|
Les registres matricules et listes cantonales numérisés (classes 1878-1924) (Archives départementales de l'Oise, Beauvais). https://archives.oise.fr/ Verwendete Quellen |
|
Mason H., High Flew The Falcons. The French Aces of World War I (Philadelphia and New York, J.B. Lippincott Company, 1965). Verwendete Quellen |
|
O’Connor M., Airfields & Airmen. Ypres (Barnsley, Leo Cooper, 2001). Verwendete Quellen |
|
Vanacker L., Een late krans voor Guynemer (Koksijde, Luc Vanacker, 2010). Verwendete Quellen |
Weitere Informationen 2
|
Namenlijst (In Flanders Fields Museum) https://namenlijst.org/publicsearch/#/person/_id=e3ebc976-f9d2-400f-96ad-a334accda696 |
|
Mémoire des Hommes https://www.memoiredeshommes.sga.defense.gouv.fr/fr/ark:/40699/m00523ab6bd984f4.moteur=arko_default_670f920646a08 |