Lt
Mado Daniel MacDonald
Informationen zu Geburt
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Geburtsdatum: 29/08/1885 |
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Geburtsort: Ripley, Bruce County, Ontario, Canada |
Allgemeine Informationen
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Beruf: Bauleiter |
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Religion: Not stated |
Informationen zum Armeedienst
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Land: Canada |
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Truppe: Canadian Expeditionary Force |
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Rang: Leutnant |
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Einberufung datum: 22/09/1914 |
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Einberufung ort: Valcartier Camp, Quebec, Canada |
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Einheiten: — Canadian Infantry, 3rd Bn. (Toronto Regiment) (Letzte bekannte Einheit) |
Informationen zu Tod
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Sterbedatum: 24/04/1915 |
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Sterbeort: Cross Roads Farm, Sint-Jan, Belgien |
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Todesursache: Im Kampf gefallen |
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Alter: 29 |
Gedenkstätte
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Ypres (Menin Gate) Memorial Tafel: Panel 18 - 24 - 26 - 30. |
Punkte von Interesse 3
| #1 | Geburtsort | ||
| #2 | Einberufung ort | ||
| #3 | Ort des Todes (ungefähr) |
Meine Geschichte
Anfang April 1915 wurden die Kanadier erstmals bei Ypern eingesetzt. Soldaten aus drei Kontinenten verteidigten die Stadt. Gerade an diesem Knotenpunkt von Sprachverwirrung und kulturellen Unterschieden eröffneten die Deutschen eine tödliche Offensive. In den ersten Tagen der Zweiten Schlacht von Ypern geriet Sint-Juliaan ins Zentrum des Sturms. Das kleine Dorf wurde 1915 Schauplatz schrecklicher Kämpfe.
Rechts von den Franzosen lagen die Kanadier. Gemeinsam mit den Resten der französischen Kolonialtruppen organisierten sie eine Verteidigung in Sint-Juliaan, den nördlich von ihnen stehenden Deutschen gegenüber. Die eilig errichtete Verteidigung hielt stand, trotz schwerer Verluste.
Getreu ihren Befehlen gruben sich die Deutschen bei Einbruch der Dunkelheit ein. Es fehlten die Reserven, um weiter vorzurücken. In der Hoffnung, den Erfolg dennoch für sich zu beanspruchen, brachten sie in den folgenden Tagen Verstärkungen heran.
In den frühen Morgenstunden des 24. April brach eine Gaswolke durch die kanadischen Linien östlich des Dorfzentrums. Die Truppen konnten sich nur schützen, indem sie nasse Tücher vor Mund und Nase hielten. Doch Taschentücher halfen nicht gegen konzentriertes Giftgas. Nur wenige konnten sich in Sicherheit bringen. Deutsche Truppen rückten auf Sint-Juliaan vor.
Das 3. Bataillon (Toronto Regiment) wurde am 22. April nach vorne geschickt. Gegen Mitternacht gruben sie sich bei Mouse Trap Farm ein. Der Bauernhof diente als Verbandsplatz und Hauptquartier. Plötzlich explodierte eine Granate. Fünf Männer kamen ums Leben: Leutnant Mado MacDonald, Sergeant Edwin Mulloy, Gefreiter James Ross Binkley, Soldat Deric Broughall und Soldat Everard Bickerstaff.
Alle fünf dienten in der Maschinengewehrsektion des Bataillons. Mado MacDonald war ihr Kommandant. Ross Binkley war sein enger Freund. Die Nachricht von ihrem Tod fand große Resonanz in den kanadischen Medien. Ross, Kapitän der Toronto Argonauts aus der Canadian Football League, war eine Berühmtheit.
Als die schwere Granate einschlug, waren Binkley und MacDonald sofort tot. Sie wurden zusammen mit einem dritten Opfer, Sergeant Edwin Harold Mulloy, einem 26-jährigen Bankangestellten aus Aurora, Ontario, begraben. Deric Broughall, das fünfte Opfer, starb am Verbandsplatz bei Mouse Trap Farm.
Rechts von den Franzosen lagen die Kanadier. Gemeinsam mit den Resten der französischen Kolonialtruppen organisierten sie eine Verteidigung in Sint-Juliaan, den nördlich von ihnen stehenden Deutschen gegenüber. Die eilig errichtete Verteidigung hielt stand, trotz schwerer Verluste.
Getreu ihren Befehlen gruben sich die Deutschen bei Einbruch der Dunkelheit ein. Es fehlten die Reserven, um weiter vorzurücken. In der Hoffnung, den Erfolg dennoch für sich zu beanspruchen, brachten sie in den folgenden Tagen Verstärkungen heran.
In den frühen Morgenstunden des 24. April brach eine Gaswolke durch die kanadischen Linien östlich des Dorfzentrums. Die Truppen konnten sich nur schützen, indem sie nasse Tücher vor Mund und Nase hielten. Doch Taschentücher halfen nicht gegen konzentriertes Giftgas. Nur wenige konnten sich in Sicherheit bringen. Deutsche Truppen rückten auf Sint-Juliaan vor.
Das 3. Bataillon (Toronto Regiment) wurde am 22. April nach vorne geschickt. Gegen Mitternacht gruben sie sich bei Mouse Trap Farm ein. Der Bauernhof diente als Verbandsplatz und Hauptquartier. Plötzlich explodierte eine Granate. Fünf Männer kamen ums Leben: Leutnant Mado MacDonald, Sergeant Edwin Mulloy, Gefreiter James Ross Binkley, Soldat Deric Broughall und Soldat Everard Bickerstaff.
Alle fünf dienten in der Maschinengewehrsektion des Bataillons. Mado MacDonald war ihr Kommandant. Ross Binkley war sein enger Freund. Die Nachricht von ihrem Tod fand große Resonanz in den kanadischen Medien. Ross, Kapitän der Toronto Argonauts aus der Canadian Football League, war eine Berühmtheit.
Als die schwere Granate einschlug, waren Binkley und MacDonald sofort tot. Sie wurden zusammen mit einem dritten Opfer, Sergeant Edwin Harold Mulloy, einem 26-jährigen Bankangestellten aus Aurora, Ontario, begraben. Deric Broughall, das fünfte Opfer, starb am Verbandsplatz bei Mouse Trap Farm.
Weitere Informationen 2
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Commonwealth War Graves Commission Database https://www.cwgc.org/find-records/find-war-dead/casualty-details/1594084 |
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Namenlijst (In Flanders Fields Museum) https://namenlijst.org/publicsearch/#/person/_id=26748dc8-b09d-412b-a5e3-f7088dd44d73 |