Sld
René Sebastien Jules Piraux

Informationen zu Geburt

Geburtsdatum:
01/02/1889
Geburtsort:
Hennegau, Marbaix-la-Tour, Belgien

Allgemeine Informationen

last known residence:
Henegouwen, Ham-sur-Heure, Rue Amérique 18, Belgien
Beruf:
Arbeiter
Religion:
Roman Catholic

Informationen zum Armeedienst

Land:
Belgien
Truppe:
Belgisches Heer
Rang:
Gefreiter zweiter Klasse
Dienstnummer:
105/55388
Einberufung datum:
16/11/1909
Einheiten:
 —  5de Linieregiment - 5ème Régiment de Ligne  (Letzte bekannte Einheit)

Informationen zu Tod

Sterbedatum:
18/10/1918
Sterbeort:
Ehrenfriedhof Nr. 102 Broodseinde, Zonnebeke, Belgien
Todesursache:
Died of wounds (D.O.W.)
Alter:
29

Begräbnisplatz oder Gedenkstätte

Von diesem Soldaten ist kein Begräbnisplatz und keine Gedenkstätte bekannt.

Punkte von Interesse 3

#1 Geburtsort
#2 Letzter bekannter Wohnort
#3 "Todesort"

Zusätzliche Informationen

René Sebastien Jules Piraux, ein Fabrikarbeiter aus Ham-sur-Heure im Hennegau, wurde am 18. Oktober 1918 in der Nähe von Zonnebeke getötet. René hinterlässt eine Frau, Zéna Finet, und einen Sohn, Maurice.

Bei Kriegsausbruch wird René mobilisiert und dem 2. Bataillon des 5. Linienregiments zugeteilt. René wird am 29. Oktober 1914 verwundet und nach Trouville in der Normandie evakuiert. Im Dezember 1915 wird er ein zweites Mal ins Krankenhaus eingeliefert. René kehrt im Sommer 1916 zu seiner Einheit zurück. Er wird als Scharfschütze bei den Aufklärern des Regiments eingesetzt.

Das 5. Linienregiment nimmt an der zweiten Phase der Befreiungsoffensive im Oktober 1918 teil. In der ersten Phase hält es die Linie an der Yser. In den frühen Morgenstunden des 18. Oktober 1918 zieht das 5. Linienregiment durch Oostrozebeke. Das 2. Bataillon nimmt das Zentrum des Dorfes ein. Auf dem Marsch nach Wielsbeke gerät es in Schwierigkeiten. Die französische 164. Division d'infanterie auf der linken Flanke wird durch starken deutschen Widerstand aufgehalten. Um seine Flanke zu schützen, wendet sich das 5. Linienregiment nach Osten und startet einen Angriff zwischen dem Kalberg und der Lys. Der Angriff wird jedoch schnell aufgehalten.

Der Gefreite zweiter Klasse, René Piraux, wird verwundet. Der 29-Jährige erliegt seinen Verletzungen in einem Feldlazarett in der Nähe des deutschen Soldatenfriedhofs in Broodseinde, Zonnebeke. René ist in der Nähe begraben. Als der Friedhof Anfang 1922 geräumt wird, findet sich keine Spur von Renés Grab.

Quellen 1

Marcel Weemaes, Van de IJzer tot Brussel: Het Bevrijdingsoffensief van het Belgische Leger 28 september 1918 (Marcinelle, Maison d'Edition, 1972), 272.
Verwendete Quellen