Informationen zu Geburt

Allgemeine Informationen

Letzter bekannter Wohnsitz:
Blumberg, Landshut, Niederbayern, Königreich Bayern, Deutsches Kaiserreich
Beruf:
Landwirt / Bauman / Ökonom
Religion:
römisch-katholisch

Informationen zum Armeedienst

Land:
Deutsches Kaiserreich
Truppe:
Deutsches Heer
Rang:
Infanterist
Einberufung datum:
01/12/1916
Einheiten:
 —  9. Kompagnie, III. Bataillon, Kgl. Bayer. Reserve-Infanterie-Regiment Nr. 2  (Letzte bekannte Einheit)

Informationen zu Tod

Sterbedatum:
29/11/1917
Sterbeort:
Menin, Belgien
Todesursache:
Verwundet
Alter:
19

Begräbnisplatz

Deutscher Soldatenfriedhof Menen
Grabstelle: L
Reihe: Unbekannt
Grab: 1905

Punkte von Interesse 4

#1 Geburtsort
#2 Letzter bekannter Wohnort
#3 Verletzungsort
#4 Ort des Todes (ungefähr)

Meine Geschichte

Lorenz Giglberger, ein ehemaliger Landwirt, wurde am 23. Februar 1898 in Blumberg, Niederbayern, Königreich Bayern, geboren. Er war der Sohn von Josef und Theresa Thalhammer. Lorenz wurde am 1. Dezember 1916 einberufen bzw. eingezogen. Bis 1917 diente er als Infanterist in der 9. Kompagnie, III. Bataillon, Kgl. Bayer. Reserve-Infanterie-Regiment Nr. 2, einem Teil des 1. Kgl. Bayer. Reserve-Infanterie-Brigade, des 1. Kgl. Bayer. Reserve-Division.

Am 8. Oktober 1917 wurde die Kgl. Bayer. Reserve-Infanterie-Regiment Nr. 2 das Reserve-Infanterie-Regiment Nr. 98 an der Front, westlich von Zandvoorde, ab. Sie hatten das Kgl. Bayer. Reserve-Infanterie-Regiment Nr. 1 zu ihrer Linken und das Infanterie-Regiment 139 zu ihrer Rechten. Die Hauptverteidigungslinie war der untere Teil des Baches von Basseville, aber das Regiment hatte auch zwei vorgelagerte Festungen namens "Drossel-West" und "Fink". Dieser Frontabschnitt verlief relativ ruhig, da der Hauptangriff der Alliierten im Norden bei Geluveld stattfand. Die meisten Verluste fielen durch Artilleriebeschuss, als sich die Kompanien zwischen der Front bei Zandvoorde, dem Unterstützungsgebiet bei Kruiseik und dem Ruhegebiet bei Geluwe ablösten. Diese Stellungen werden bis zu ihrer Ablösung am 12. Februar 1918 gehalten.

Lorenz Giglberger, 31 Jahre alt, fiel am 21. November 1917 im Kampf. Er war erst in der Woche zuvor aus dem Urlaub zurückgekehrt. In der Kriegsstammrolle ist vermerkt, dass er in der Nähe von Zandvoorde durch ein Schrapnell an der rechten Schulter verwundet wurde. Infanterist Giglberger erlag seinen Verwundungen und wurde am 1. Dezember 1917 auf dem Deutschen Soldatenfriedhof Menen, Grab 1905, beigesetzt.

Quellen 2

Helbing, Max, Ernst Ritter von Brunner, en Martin Ritter von Dittelberger. Das K.B. Reserve-Infanterie-Regiment Nr. 2. (München: Verlag Bayerisches Kriegsarchiv, 1926), 114-117.
https://digital.wlb-stuttgart.de/index.php?id=6&tx_dlf%5Bid%5D=8367&tx_dlf%5Bpage%5D=1
Verwendete Quellen
Kriegsstammrollen, 1914-1918. (Bayerisches Staatsarchiv, München (HStA), Abteilung IV, Kriegsarchiv).
https://www.gda.bayern.de/die-staatlichen-archive-bayerns/
Verwendete Quellen